Dienstag, 30. September 2008

Plattenladen


Inspiriert durch ein tolles grossartiges Buch dass ich im Moment lese, und da sich jeder Meiner Tage sowieso am besten musikalisch beschreiben lässt, gibt es hier eine neue, kleine aber feine Kategorie. Den divaschen Plattenladen, high fidelitisch angelehnt an den gleichnamigen Film, mit liebenswerten Freaks an der Kasse und Stammkundschaft jeglicher Art zwischen den Regalen.
Jeden Tag besucht uns einer der anderen und bringt sein Lieblingslied mit. Die da wären:

Lotte: Zuckersüsse Künstlerin, chaotisch, mag eigentlich alles und jeden, bringt manchmal frischgebackene Muffins in den Plattenladen. Wühlt meisten in den Regalen ohne sich für eine Stilrichtung entscheiden zu können.

Herr Wagner: Lyrischer Zuvieldenker dessen Vielfältigkeit ihn zwischen Strauss und ACDC hin und her reisst

Püppi: Die sehr neurotische und doch pragmatische Frauenversteherin, liebt alles was von Frauen für Frauen gesungen wird, hasst aber Lesbenbefreiungstänze

Olpe: Althippie, vergisst spätestens um 15.00 Uhr was die Uhr geschlagen hat, es wird gemunkelt dass er seid 1969 keinen Tag ohne bewusstseinserweiternde Substanzen Verbracht hat, glaubt immernoch das er vor 10 Jahren eine Begegnung mit Jim Morrison hatte

Sandy: aufgedrehte, ziemlich infantile aber liebenswürtige Tusse, schwingt zu R`n`B gekonnt die Hüften, oberflächlich in Ihrer Plattenwahl. Hört am liebsten die Charts rauf und runter

Pilsener: Rocker der ersten Stunde, trägt seid gefühlten 15 Jahren die gleiche Lederjacke und Jeans. Headbanged zu Guns N`Roses und Metallica, wenn keiner guckt schleicht er sich manchmal in die Country Ecke.

Anique: ältere Grande Dame von Welt, man munkelt, dass sogar Ihre Hausschuhe mindestens 7 cm Absätze haben. Stöckelt meistens durch die Regale mit Jazz und Blues. Ihr wird eine Affaire mit Frank Sinatra nachgesagt. Sie behauptet Sie sei damals doch erst 15 gewesen, ihr wahres Alter ist nicht überliefert.


Heute hat Lotte Ihr Lieblingslieb auf den Plattenteller gelegt:


PS: Wenn die Geschäftsführerin herausgefunden hat, wie man so tolle Youtube Clips hierhin machen kann, darf die Stammkundschaft auch Videos zeigen

Montag, 29. September 2008

Mein neues Ikea Designer Sofa

Ach werte Leserin, werter Leser, eine DiVa hat es nicht immer einfach. Es ist nicht so das man sich hübsch blond durch die Welt stöckelt und einem das Wohlgefallen nur so vor die Füsse fliegt. Aber am Samstag, da wollte ich mir mal was gönnen, nach 2 Tagen in der anspruchsfreien Bildungsanstalt, freute sich die Dame auf einen netten Abend mit ihrem neuen, hübschen jungen Spielgefährten. Und da bei einer DiVa ja nicht einfach nur so schnöde gep..gessen wird, habe ich mich ins Zeug gelegt. Outdoor Fondue auf dem heimischen 2m2 Balkon mit Blick auf die alte Stadt und die Berge. Schön mit Glühweinchen, Weissweinchen und Schaffell (auf den Stühlen versteht sich). Nun, das Schicksal schien mir wohlgesonnen. Das Wetter war kalt aber schön, klarer Himmel war angesagt, Petrus und ich sind langsam wieder Brüder im Geiste.
Und doch stellte sich Gevatter Gemein dem Abend doch noch in den Weg. Sie kam viel zu spät aus der Bildungsanstalt, raste mit der Venus deratig ruckelig über sämtliche Körperteile, da is Kill Bill Kindergarten und vermass sich zusätzlich im Glühwein Mengenverhältniss, sodass aus (dem Abfüllen) den 2 gefüllten Tassen auch nix wurde.

Nun ja, DiVa bleibt DiVa in jeder Lebenslage und lächelte Schmerzen und peinlich leere Tassen gekonnt weg.
Nach nettem käserühren dislozierte sich die illustre Gesellschaft zwecks Film guckens auf das divasche weisse Sofa, und als echte Wahleidgenössin weiss man, dicker Käseklumpen im Magen ist nicht sexy und macht Geräusche. Drum neuen jungen hübschen Spielgefährten noch schnell charmant fürsorglich gefragt: Möchtest du einen Tee? Der Spielgefährte bejahte und warf hinterher:*so einen chinesischen Grünen* . Gesagt getan, Schlammtee für ihn, Kräutertee für die Dame. Man machte es sich auf dem weissen divaschen Sofa bequem und wurde sich auch bei der Auswahl des Filmes einig. Doch wie könnte es anders sein, das Schicksal wollte mir kein Hallenhalma mit Anfassen gönnen: Der neue junge hübsche Spielgefährte ist gross, sehr gross, und kräftig weil Sportler und sehr schwungvoll und wollte sich in eine Decke kuscheln. Also Decke rüber, der neue junge hübsche Spielgefährte wuchtet sich in dieselbige, erwischt dabei mit was weiss ich welchem Körperteil die Tasse mit dem kotzgrünen chinesischen Schlammtee und feuert diese Bruce Lee mässig vom Salontisch an den unteren Rand des weissen divaschen Sofas.
Zwischenbilanz: Ein weiss-kotzgrün gesprenkeltes Sofa und ein zutiefst peinlich gerührter neuer junger hübscher Spielgefährte.
Endergebnis: eine DiVa mit der Libido einer Topfpflanze

Samstag, 27. September 2008

Mama, darf ich vorstellen, deine neue Schwiegertocher

Heute rief mich Mama an. Mama ruft mich immermal wieder immermal wieder gern an, um a.) Mir zu erzählen welche meiner ehemaligen Klassenkameradinnen schwanger, verheiratet oder auch gern wieder geschieden sind, b.) Ihrem Frust 30Min lautstark Luft zu machen und dann ohne, dass meine Meinung von Belang wäre, aufzulegen oder c.) Mich zu fragen was ich denn so mache. Nun sagen Sie zu Recht, dass Gespräch c.) mit Sicherheit das angenehmste sein sollte. Weit, weit gefehlt, liebe Leserschaft! Wenn meine Mutter mich fragt was ich so mache, dann heisst das übersetzt: Sag schon, dass du endlich einen Mann gefunden hast, der dich heiratet und dir Kinder macht (ob ich will oder nicht wird gepflegt ignoriert)! Ich erzähle stets aus dem Leben der (noch) Telekommunikatöse, von den Lieblings- Menschen und versuche das Gespräch irgendwie so zu lenken das sie von ehemaligen Klassenkameradinnen erzählt oder sich 30Min aufregt. Doch meine Mutter ist wie ein kniehoher Terrier (sie ist in echt nicht viel grösser) wenn die Gute sich mal festgebissen hat, bilden sich Wiederhacken an den Zähnen.
Und seid Kurzem hat sie ein neues Finish, die letzten 2,5 (0.5 weil ich beim Anfang der letzten "WAS, du bist immernoch Single?!?" Disskusion die Einfahrt in einen Tunnel vorgetäuscht habe) beendete meine Mutter mit den Worten: "aber nicht, dass du mir aufs andere Ufer wechselst? Hier nix mit Frauen und so, ne!?"
Ich überlege mir das jetzt ernsthaft, nicht aus Verzweiflung oder Enttäuschung, sondern einfach um zu gucken was Mama dazu sagen würde, dass wär ja mal lustig.
Schön geht es nächste Woche in die alte Heimat zu Muddern. Mal gucken vielleicht nehme ich ja eine meiner Lieblingslesben mit und stelle sie ihren neuen Schwiegereltern vor. Hat eine von euch Zeit ab nächsten Sonntag?

Freitag, 26. September 2008

Bilder in meinem Kopf

Na grossartig, da sitze ich in der ohnehin schon völlig gedankenabwendenden Bildungsanstalt, versuche mich nach einigen Wochen Abstinenz auf etwas anderes als meine Libido zu konzentrieren, und dann lese ich in der kleinen Kaffeepause DAS! Danke Herr Winkel, jetzt ist das auch vorbei, und ich kann mich wieder schlechten Gewissens auf das Wesentliche konzentrieren!

Donnerstag, 25. September 2008

Debates oder keine debates

Bin eigentlich nur ich der Meinung das John MacCain aussieht wie Joseph Finnes als Lord Voldemort? Whatever, ein psychopatischer Nichtsnutz an der Spitze der Weltpolitik wär ja nichts neues, und ich bin der festen Überzeugung das Bush zuhause mit Vorhang um die Schultern, Nikelbrille auf der Nase und Kochlöffel in der Hand Hypotheken und Talibane wegzaubern spielt, mit Saddam hats ja schliesslich auch irgendwie geklappt!


What would MacGyver do?

Liebe Leserschaft, ich bin dem Aufruf vom Herrn Winkel gefolgt, habe mich hingesetzt und versucht mir aus meinem Yorkshire Terrier eine Vokuhila zu basteln, meine Kommode zersägt zwecks Atombombenbau, alles nichts genutzt. Keine 20 Minuten später hatte ich Bush und den Peta vor der Tür. Naja dann halt ab auf den Runway mit Lieblingsschlange Hildegard. Und hier hat Amnesty nicht geholfen, aber Mac Gyver, DER könnte das!





Ja, what would denn wohl der Herr MacGyver do? Und hat der eigentlich auch einen Vornamen?

Danke Ihnen fürs mitmachen und voten! verspreche jedem einen MacGyver DVD deluxe Abend mit hausgeklöppeltem Sauerkraut!

Mittwoch, 24. September 2008

Aus dem Leben einer Telekommunikatöse II

Konversation heute zwischen 2 vis-a-vis Schreibtischen.
Maillesender Lieblingsakquisiteur: "hör mal was der schreibt: *könntest du mir bitte bis heute Informationen zu den Statussen zuschicken*"
Gegenübersitzende DiVa: " Moment, wenn hier einer Sta(r)tusse ist, dann bin ich das!"

Desweiteren vom einzigen überhaupt nicht Lieblings-Arbeitkollegen: "Ach so ein Quatsch, Solvenzprüfung, wer braucht denn schon Solvenzprüfungen, die sind eh alle solvent!"
- So oder so ähnlich muss die Hypothekenkrise in Amerika auch angefangen haben! Jetzt wissen wir wenigstens, dass einmal mehr Ignoranz und Dummheit der Elefant in der Porzellankiste waren.

Dienstag, 23. September 2008

Auszug aus Nimmerland

Werte Leserschaft, es ist traurig aber wahr, auch eine DiVa ist nicht ohne Zweifel, hardert mit Ihrer Selbst und hinterfragt das Gefragte.
Seid vielen (also gemessen am jugendlichen Alter der Dame) Jahren ist sie Telekommunikatöse und das bis anhin im Grossen und Ganzen mit Überzeugung. Doch nun kitzeln Zweifel am pedikürten Füsschen. Ist es Zeit für eine Veränderung, ist das Gewissen rein und der Spass noch da?
ja, nein, nein! Eindeutig ein nein zu viel dachte sich die DiVa und nahm sich vor, mal darüber zu sinnieren. Da aber Frau Frau ist, und die o.g. nochmal doppelt Frau ist, fluppt das mit dem Nachdenken, aber vorallem das mit dem erstmal Nachdenken nicht immer so wie gedacht.
Ausgangssituation: Zielbeurteilung mit dem Lieblings- Chef
Vorhaben: Mal das gepflegte Mündchen halten und die geplante Veränderung erst ausposaunen wenn zu divaschen Massstäben fertigsiniert.
Endpunkt: Trauriger Lieblings-Chef, rote divasche Augen und die Feststellung, dass es nun heisst die Koffer zu packen und das infantile aber sichere Nimmerland zu verlassen.
Eine die auszog um über den Tellerrand zu blinzeln!

Der Martin meint


Zitate die man sich merken sollte meint der Martin:

"Wenn ich gross bin werde ich ein Jamba Top Spar Abo!" - Gott, dann nervst du ja noch mehr!

Montag, 22. September 2008

Schubladisierung

Da ich gestern den gesamten Tag vegetierend auf dem Sofa verbracht habe, hatte ich viel Zeit zum nachdenken und Gedanken ablegen. Für einige allerdings wollte sich einfach nicht die passende Schublade finden lassen und die deshalb immernoch auf dem seelischen Beamtenstapel liegen:

Wie gehts? nochmal sorry hat nicht sollen sein! lg
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Ich hab eigentlich schon vorher gemerkt das ich das nicht kann, aber ich war ja auch verwirrt!
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ist mir eigentlich extrem egal
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Thorsten
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Warum schlägt in nichts anderes als in mein Modem der Blitz ein
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Ich weiss beim Wort Ter(r)asse nie wo ich die zwei r setzen soll
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Du bist manchmal einfach nicht anpassungsfähig
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