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Freitag, 30. Januar 2009

Püppi: oder eine haarige Angelegenheit

Im Plattenladen geht es zu wie in einem Taubenschlag heute. Pilsener ist von nirgendwo wiedermal eingetorkelt, die Weltmusikregale und der verstaubte CD- Ständer disskutieren ihre neuen Standpunkte aus und die Topfpflanze im hinteren Teil des Chill-Out Sektors weint weil sie immernoch keine Schnittblume ist.

Lotte strickt sich zufrieden aus Ihrem Knäuel und ist langsam wieder als solches zu erkennen, also als Lotte, nicht als Knäuel.

Anique war seit dem verschwinden hinter DEM Vorhang nicht mehr gesehen. Man munkelt sie bereite sich vor, mental und physisch, auf ihr Rendez- Vous, mit den blauen Augen. Die Lockenwickler, die unter DEM Vorhang hervorrollen hat Olpe für sich entdeckt, er kann so ungemein an Papers sparen und wiederverwehrtbar sind sie auch und er trägt zur CO2 Emissionseinsparung bei, sagt er, glauben die anderen.

Während die DiVa die Gedanken der letzten Monate in die Karteireiter einordnet, öffnet sich schwungvoll die Ladentür, der blaue Teppich im Eingang wird rot, und *tadaaaa* eine junge, attraktive Brünette springt in den Laden, strahlt und breitet die Arme aus: *Hier meine Lieben, habt ihr mich wieder*

Die gesammelte Besucherschaft blickt auf, ist verwirrt. *Excusez-moi Madame, kenhen wir vous?* nur Aniques rote Lippen lugen hinter dem Vorhang vor.

*Aber Freunde, ich bins! Püppi! Erkennt ihr mich denn nicht!*
Der DiVa fällt es wie Schuppen von der Forelle Müllerinnen Art.
Da stehtdie blondlanggelockte Püppi mit Kinnkurzen braunen Haaren, so kann Sie also nun wirklich niemand erkennen, ist ja ein ganz anderes Püppi.

Steht ihr aber gut, denkt die DiVa, stand auf und geht in das Spiegelzimmer um sich selbst ein Bild von sich zu machen.
Sie erschreckt, da steht Sie, kinnkurz, brünett, herrausgeputzt wir für ein Rendez-Vous, ein wenig verstrickt und neben sich

Donnerstag, 22. Januar 2009

Anique oder die Grand Dame d`amour

Lottes Stricknadeln klapperten sich friedlich durch den Plattenladen und versetzten die übrigen Bewohner in einen gemütlichen Zustand zwischen den Welten, hemisphär nahezu.

Die DiVa, konzentriert auf die Abrechnung der letztmonatlichen Wünsche, sah sie schon hinter der Ecke klackern. Aniques rote Pumps gruben tulpenzwiebelgrosse Löcher in den Gussbeton. Elangeladen warf Sie die Plattenladentür in die Angeln, die schon lang wiedermal zum fischen hätten ausgeführt werden sollen, die Angeln

*Madame DiVa, wo finde isch ein Platte? Ein besondere Platte, wissen Sie isch abe ein Gesellschaft an die Week-End, ein manifique Gesellschaft, ören Sie, Madame DiVa?*

Die DiVa hörte von Ihrem Papier auf und blickte durch den Laden.

Madame Anique, schauen Sie doch mal in der Jazz oder der Fahrstuhlmusikabteilung nach, da nehmen Sie nach Lotte, den 2ten Gang links, biegen nach 20 Metern wieder links ab dann nur noch 2x links, und sie sind da.

*Non, Madame DiVa, vous ne verstehen pas, isch brauche etwas speziell, etwas aufregend, wie rote Pumps, wie die Fleisch von die Homard, wie die Blubb in die Champagne. Isch abe eine Rendez- Vous, mit eine Monsieur manifique. Comprenez- Vous?*

Die DiVa verstand und wies Madame Anique den Weg zur Abteilung hinter dem Vorhang.

Dienstag, 20. Januar 2009

Lotte oder Entwirrungen auf Geschäftsleitungsebene


Die DiVa sitzt tief konzentriert über Ihren Platten und Geschäftsberichten, versucht etwas Ordnung in das von Olpe und Pilsener hinterlassene Chaos zu bringen, als Sie plötzlich vor dem Thresen jemanden wild gestikulieren hört. ein schnauben, jammern, hyperventilieren ist das. Energisch schaut Sie auf, bereit zum Tadel, doch Sie hält Inne. Lotte steht oder vielmehr stampft vor dem Counter rum, fuchtel wild mit den Armen, oder vielmehr mit dem was davon übrig ist.
Die DiVa überlegt sich kurz: Geh garnicht darauf ein, schau einfach wieder auf dein zu erledigendes Chaos, die wird sich schon beruhigen. Doch DiVa ist DiVa und bleibt sozial.
"Was ist denn mit dir Lotte, du siehst ja aus wie ein Wollknäuel!"
Und tatsächlich Lotte ist kugelrund und bunt, in Fäden verfangen und je mehr Sie zappelt desto weniger ist von Lotte übrig.
"Ach DiVa, ich habe mich da in irgendetwas verstrickt! Ich habe alles probiert, aber ich komme da irgendwie irgendwie nicht raus. Du bist meine letzte Hoffnung. Du, die immer mit beiden Beinen auf dem Boden stehst, immer Rat weiss und gelassen bleibt. Mit deiner unendlichen Souveränität und Gelassenheit, Du kannst mir hier raus helfen. Sag, kannst du?

Die DiVa lehnt sich zurück, schaut sich das Übel mal von allen Seiten an und weiss es gibt nur eine Lösung. Lotte muss da selber rauskommen, denn an welchem Ende sie auch zieht, an einer gegenüberliegenden Seite beginnt der Knäuel um so mehr zu spannen.

"Setz dich erstmal Lotte, und erzähl, wo ist denn der Hauptfaden der ganzen Angelegenheit?"

Lotte versucht sich zu setzten, kugelt aber immer wieder vom Stuhl. So entschliesst Sie sich den Raum auf und ab zu tippeln.

"Also ruft Sie vom Punkmusikregal herüber. Ich hatte eine Idee, ein Abendteuer, ein Wagnis geplant. Ich wollte den schönsten, längsten, haltbaresten und buntesten Schal der Welt stricken. Als ich mal angefangen hatte und die ersten Maschen geklöppelt hatte, " Sie war mittlerweile bei der One Hit Wonder Vitrine angelangt, "wurde mir schnell klar, dass meine Strickkünste nicht ausreichen würden. Also habe ich mich auf die Suche nach Strickkünstlern gemacht. Ich habe tolle Stricker gefunden, die haben alle Ihre Muster und Farben in den Schal gestrickt, manch einer hat sogar gehäckelt. Die Lieblings-ab-und-zu-Zicke zum Beispiel, die hat zwar ein paar unregelmässigkeiten drin, aber dafür mit ganz viel Liebe ein ganz langes Stück gemacht, und die Yogitante, kennst du die noch? Die hat so viele Wellen geklöppelt, die Lieblingsdivatunte hat mit viel grossen Löchern und lebhaft gestrickt, und da der rote Faden, der kommt von der Lieblingslesbe.

Alles war super toll.

Und dann, nach ein paar Jahren habe ich mich selber wieder daran gesetzt" rief Sie vom *Grosse Duette* Regal rüber, "doch dann kam ein toller Stricker, der schin mir so besonders, wir haben unglaublich Muster geklöppelt, farbig, jaja gar aufregend, aber irgendwie haben wir uns dann verstrickt und garnicht mehr am gleichen Faden gezogen, plötzlich war die eine Hälfte ein stetiges und gleichmässiges Zopfmuster, und die andere nur noch halbherzig und unregelmässig. Ausserdem waren beide Seiten verschiedenbreit. Wir konnten die nichtmal mehr aneinander nähen, immer wieder haben wir uns in die Finger gestochen, einer hat genäht der andere wieder aufgeribbelt, bis der ganze gesamte Schal nur noch ein riesen um mich gewickeltes Wollknäuel war. Und jetzt brauche ich Dich DiVA, du musst mir helfen, mich da wieder rauszuwickeln, ich kann doch so nicht durchs Leben tippeln, und beim nächsten Grossen Regen, da sauge ich mich voll und dann...dann geht garnichts mehr!"

Lotte sah die DiVa mit Ihren grossen kindlichen, wechselfarbigen Augen an, und DiVa kam nicht drum rum Lotte helfen zu wollen.

Sie holte Stricknadeln aus ihrem Handtäschen, enthädderte die Enden des roten, des bunten, des grosslöchrigen, des gleichmässigen und aller so schönen und verschiedenen Fäden, die die Lieblingsmenschen mit viel Mühe und Liebe einst zum ersten Teil des Schals verstrickt hatten, nahm die ersten paar Maschen auf, lief zu Lotte hinüber die sich um die Ecke des Top-Ten-1985-Regals rumzumanövrieren versuchte, drücke Lotta Ihre Vorarbeit in die Hand, lächelte und widmete sich schweigend Ihrer Arbeit

Lotta blieb eingeklemmt zwischen Pilsener und dem Regal stehen, überlegte kurz, und verstand.

Rausstricken. Sie muss sich nun in mühsamer Kleinarbeit rausstricken aus Ihrem Knäuel.

Als die DiVa 20 Minuten später von Ihren Dokumenten aufhörte, sah Sie Lottas Nadeln fröhlich in der Weltmusik-Ecke klackern. "Na hoffentlich lässt der nächste Regen noch lange auf sich warten."

Montag, 29. Dezember 2008

Die Geschichte von der Ballkönigin

Es war einmal ein Mädchen, das schönste Mädchen des ganzen Dorfes. Goldenes Haar, blaue Augen, unglaublich wie dich diese Augen anblitzen konnten. Sie war Ballkönigin und konnte kochen wie Ihre Mutter.

Jeder Mann ob jung ob alt, arm oder reich umgarnte sie, doch sie, sie liebte den Nachbarsjungen, der im Süsswarenladen arbeitete.
Sie versprachen ihr die Sterne vom Himmel, ihr Reichtum und ein sorgenfreies Leben bieten, das schönste Mädchen der Stadt blieb bei ihrem Nachbarsjungen der im Süsswarenladen arbeitete.

Im Frühling wollte er sie heiraten und er sparte all sein Geld für den Ring, doch dann kam ein Talentsucher aus der Stadt und führte Sie aus. Die Stadt schien mehr zu bieten, so verliess sie ihren Nachbarsjungen der im Süsswarenladen arbeitete.

Innerhalb kürzester Zeit wurde sie ein Star, hatte ein wunderschönes Haus, hochglanzpolierte Autos, einen Pool und einen weissgetünchten Zaun um Ihren golfplatzgepflegten Garten. 
Doch sie vermisste ihr altes kleines Heimatdorf, alle Welt schien ihr zu Füssen zu liegen, jedermann abgesehen vom Nachbarsjungen, der im Süsswarenladen arbeitete.

Dann, eines Tages verkaufte Sie Ihr Haus, ihre hochglanzpolierten Autos, ihren Pool, den weissgetünchten Zaun und den golfplatzgepflegten Garten, gab ihren ganzen Reichtum und Ruhm auf und nahm den nächsten Zug in ihr altes Heimatdorf. 
Was soll ich noch sagen, sie kam zurück, zurück in die Arme des Nachbarsjungen der im Süsswarenladen arbeitete. 

Nun, wie die Geschichte weiterging, ob sie nicht gestorben sind und heute noch leben, hört ihr im Süsswarenladen.

Freitag, 19. Dezember 2008

Der Martin meint


Erkenntnisse die man sich unbedingt merken sollte meint der Martin:


Kiloweise Schokolade hilft nicht in jedem Fall gegen gebrochenes Herz. Jetzt heisst es erstmal verdauuen, das Eine und das Andere.

Montag, 15. Dezember 2008

Der DiVas neuer Kleiderschrank: Klappe die 1ste

Meine werte Leserschaft, Ihre Meinung ist mir wichtig ( also am Ende entscheidet sowieso das Ego, aber man ist ja umsichtig).

The world sickest Webdesigner Herr Wild hat sich nach einer bierseeligen Kreativphase hinter die ersten diVaischen Logogehversüche gemacht, und sie meine lieben LeserInnen, dürfen jetzt Ihren höchstpersönlichen Senf dazugeben.

Hier das Feedbackreglement:
- seien Sie nett

-wählen Sie Logo 2
- seien Sie nett

Urheber von Kommentaren die diesen Regeln wiedersprechen werden umgehend mit Roy Blacks und Peter Alexanders Weihnachtsshow in der Endlosschleife gequält.
Also:

seien Sie nett:


Donnerstag, 11. Dezember 2008

Von Strapsen, Schuhen und Schwangerschaften bei Minderjährigen

Die DiVa ist im Stress, und zwar über beide Ohren.
Wieviele Gedanken man sich auch vor Weihnachten so machen muss:

Da ist zum einen die quälende Frage, welche Schuhe ziehe ich nur an. Im Sommer ist der Fall klar.

Geschäftsmeeting:
Pumps in jeglicher Form sehen zu Anzug, Deux Pieces und Strapsen gleichermassen gut aus.

Problematik im Winter:
Ersteres gibt kalte, schneebeflotschte Füsse und die werden bei AutoheizungvollepulleaufdieFüsse- Trocknung hässlich fleckig, die Füsse.
weitere zwei auch fallen weg, denn unter Deux Pieces zeichnen sich Wollkompaktunterhosen böse ab, und Strapse machen Blasenentzündung, aber mit Anlauf.

Freizeit: FlipFlops, Ballerinas oder Turnschuhe, klarer Fall.

Problematik im Winter:
FlipFlops die Wollstrumpfhosen am grossen Zeh spreizen sehen beschissener aus als Madonnas Frontzähne in einem FlipFlop.
Ballerinas reihen sich in der Problematik direkt hinter den Pumps zum Anzug ein.
Turnschuhe, ja gut, aber Turnschuhe gehören einfach nicht an DiVas Füsse.

Da gibts dann halt nur eins Winterstiefel, zu allem und jedem.
Doch machen die einem, die 15-jährigen Pimkioben-Orsayunten- SpeckringinderMitte Trägerinnen mit präziser Boshaftigkeit, madig. Warum müssen die Ihre dicken Beinchen in dünne Höschen quetschen und unter Anwendung von Lastkränen auch noch die Hosen in die Stiefel stecken?

Dicke Beinchen meine lieben Nachwuchsfrauen, wirken, wenn die Hose über den Stiefeln ist, gleich viel schlanker, und Hüftspeck, Schätzekens, ist wesentlich unauffälliger wenn er abgedeckt ist.*
*Woher der kommt erläutere ich jetzt nicht, das wissen wir ja mittlerweile, wir, die offensichtlich nicht.

Ach und wenn es keine Umstände bereitet, lest mehr Doktor Sommer, Schwangerschaften mit 13 lassen sich verhindern, unglaublich aber wahr.

Dienstag, 25. November 2008

Die DiVa schaut dem Schnee beim Tanzen zu

Die DiVa steht im Schnee und ist egoman, egozentrisch, egoistisch, überhaupt Ego und sowie narzisstisch genug zu glauben, dass ihre Umwelt zu jederzeit und immer daran interessiert zu sein hat was denn so läuft. Ausserdem findet Sie Soundtracks das grösste, meist besser als die Filme selber. So war Sie jahrelang bittertraurig, dass Sie nie einen Soundtrack hatte zu Ihren Tagesabschnitten.

Vom Spielgefährten wütend heimlaufen: Placebo

Zweifeln: Sheryl Crow

Aufmöbeln für die Nacht des Jahres: MKP

Viel zu schnell autofahren: Beatsteaks

Verliebtsein: Freundeskreis

Unglücklich Verliebtsein: Thomas D.

Shopping: Janis Joplin

Lustig Sex haben: The Roots

Verführen: Bruce Springsteen

So semifertig und auswechselbar individuell diese Auflistung ist, so schade ist es doch das nicht zu jeder dieser Situation laut das richtige Lied ertönt.

Es wäre doch grossartig wenn Sie morgens ins Büro kommen und plötzlich ertönen die Boomtownrats in *Omas-Fernseher*-Lautstärke. Und noch besser wär, wenn Sie es auch so meinen!

Leider, hat das ergonomische Lebensgefühl den Ghettoblaster vom Markt verdränkt, und ein lauter, alle Ohren umfassender Soundtrack ist in weite Ferne gerückt.

Und doch, an diesem benannten Sonntagabend stand die DiVa an der Bushaltestelle, die Luft war kalt und sie schaute in die Lichter der Stadt um die Schneeflocken tanzen zu sehen. Und da war plötzlich klar, die Schneeflocken, tanzen zum Soundtrack dieses einen Sonntagabends.

Sagen Sie mir meine werte Leserschaft, was ist gerade Ihr Soundtrack?

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Die Frau Mama wird hypnotisiert oder senil

Vor nicht allzulanger Zeit klingelte das diVasche Telefon, am anderen Ende die Frau Mama. Innerlich rätselte ich ob es sich um ein "30 Minuten fluchen um auzulegen", oder um ein *Jaquline ist auch schwanger und du nicht" Telefonat handeln würde. Doch die Guteste hat sich vorgenommen mich auf Ihre alten Tage noch zu überraschen, sie wollte mir einfach etwas erzählen, einfach so. Und das spielte sich folgendermassen ab:

Frau Mama: *Ich muss abnehmen, ich werde jetzt abnehmen!*

Frau Tochter wollte sagen: Besser späte Erkenntnis als garkeine, sagte aber dann doch: *Ach, echt? Ist ja auch besser, so für die Gelenke und den Cholesterinspiegel, und so!*

Frau Mama: *Ja,ja, und darum werde ich mich jetzt hypnotisieren lassen, da wird man in Trance versetzt und dann muss man nie mehr essen!*

Es folgte ein 45 minütiges Lamento über die Funktionalität von Hypnose, dass man danach nie wieder Hunger habe und überhaupt anschliessend von Tine Wittler zu Amy Winehouse avanciert. Ich habe nicht genau zugehört, da ich mir ununterbrochen überlegt habe wie ich die Nummer von Hypnotiseur rausbekomme, um ihm ein paar Hypnosewünsche zu stecken (Nie mehr 30 Minuten Telefonate, nie mehr die Worte: wenn du mal Kinder hast, dann kann ich mich mal so richtig einmischen, nie mehr Putzwahn und nie mehr der Satz, du sahst aber auch schonmal jünger, schöner, schlanker aus).

Doch dann riss mich folgende Aussage am anderen Ende der Leitung aus meinen Gedanken:
Frau Mama:*Die haben gesagt, dass man sich nicht so fühlt als wär man in Hypnose gewesen, man merkt das garnicht, und es gibt auch nur eine Sitzung!*

Frau Tochter: *Mama, und was kostet der Spass?*
Frau Mama: *Nur 270 Euros, aber es gibt noch ein Buch mit Anleitung zu positiven Gedanken dazu und eine CD!*

Darf man seine Mutter mit knappen sechszig Jahren für unzurechnungsfähig erklären und unter Vormundschaft stellen? Und wenn man das machen würde, dürfte man dann Ihre Perlenkette haben? Rein hypnotisch, ich meine hypothetisch, versteht sich!

Freitag, 17. Oktober 2008

Die DiVa trainiert

Zwischen mir und ihm geht es stetig bergab, zwischen ihm und mir konstant bergauf. Wenn das so weiter geht melde ich mich zur Bergetappe der Tour de France an.
Aber nur für runter und ohne EPO, wenn man so überhaupt noch mitmachen darf.

Sonntag, 5. Oktober 2008

Week out of hell... to the gates of heaven

Werte Leserschaft, Die DiVa schickt sich an und reist ins gelobte Land. Nein, eigentlich in die alte Heimat, ob gelobt sei mal dahingestellt. Eines steht fest, Sie braucht Ruhe, Schlaf und die Geborgenheit des elterlichen Nestes (obwohl ihr diese nach kürzester Zeit wohl obenauf sein wird), die letzte Woche war ereignissreich, vom Wandel bestimmt, leicht und süss wie rosa Zuckerwatte. Zeit rannte, Tage waren lang, Nächte kurz. Weltanschauungen sind in ihren Grundpfeilern erschüttert und Karten neu gemischt worden, denn dazu sind sie ja schliesslich da, die Karten.

Doch nun sitzt Sie endlich im Zug, zu spät, zu alt und ganz neu. Der Weg dahin, war ein Harter, glauben Sie mir das liebe Leserin, lieber Leser.

Nach endlichen nächtlichen Stunden mit vielen Worten, Weinen, Bieren, Freunden, neuen Freunden und alten Feinden, packte Sie ihr kleines rotes Köfferlein und wollte sich los machen, leider kam Ihr ein Kaffee dazwischen, aber ich will von hinten anfangen:

Die 72 stündige Erschaffung des Konzeptes Leben 2.1, fordete die volle Energie der Delinquenten, saugte Sie aus und veränderte sie. So beschlossen sie, die Schöpfungspause mit einem morgendlichen Kaffee im divaschen rosa-grün gestreiften 2 Zimmerschloss einzuläuten. Der Haken des Satzes ist der Morgen. Der Kaffee blieb unangetastet, die Delinquenten kämpften gegen die Müdigkeit, verloren kurzfristig, gewannen dann aber doch. Dann ein Moment der Panik, wenn man den Zug um 11 Uhr erwischen will, sollte man vor 11.40 auf die Uhr gucken. Planänderung: Zug um 12 Uhr (inkl. 30 minütiges mütterliches Aufregen)
Sie rennt durch die Wohnung, orientierungslos, mit einem Glas Wasser in der Hand um die Blumen zu giessen, dass hat sie auf dem Weg vom Wasserhahn zur Blume vergessen. Sie schmeisst sich auf Ihren kleinen, roten Koffer. Der schreit: Nein, du kannst doch nicht erwarten dass ich mich dir verschliesse, nachdem du mich so überfüllt hast. Sie prügelt auf Ihn ein, gewinnt. Steht mit Fön, Bürste und Mantel in den Händen in der Mitte des Schlosses, hat noch 15 Minuten für den Bus. Beschliesst, dass das reichen muss den kleinen roten Koffer gegen das grössere graue Modell auszutauschen. Es gelingt, der kleine rote Koffer steht traurig in der Mitte des Raumes. Entscheidet, DiVa as can be, erstklassig zu fahren. Fährt durch grau-grüne Landschaften, freut sich, ist melancholisch und tiefglücklich. Sie wird in der Zeit der Ruhe dem Konzept Leben 2.1 eine Einleitung geben, sich überlegen wie die Bilder dazu aussehen sollen und welche Komponenten das Produkt benötigt um vollständig zu sein.

Sie dankt allen die Sie begleiten, immerwieder nerven und bereichern:

Ihrer Lieblings- Yogi- Tante dafür, dass Sie den Pragmaten as hell ins Zentrum geholt hat.
Ihrer Lieblings- ab- und- zu- Zicke, dass sie wieder und immer wieder ihr Sonnenschein und das Gute am schlechten Gewissen ist
Ihrer Lieblingslesbe, dafür, dass sie immer da ist, nachfragt, und Sie so sein lässt wie sie ist, auch wenn das manchmal nicht zum aushalten ist.
Ihrer Lieblings-Ex-Arbeitkollegin dafür, dass sie die wenigen Abende mit Ihrer lustigen Kreativität kurzweilig macht.
Ihrer Lieblings-Schwangeren für Ihre unendliche Wärme und manchmal kühle Pointierung
Ihrem Lieblings-Ex-Freund dafür, dass er immernoch der Alte ist, gut, liebenswürdig und ein Teil von ihr.

Abschliessend dankt die DiVa ihrem Paparazzi, für die Inspiration, die Leichigkeit des Seins und für die Geduld die sie ihm abverlangen wird. Und für Leo und Emmi.

So genug Pathos für heute, aber Ihr war danach.

Verbeugung Vorhang
Ihre DiVa

Freitag, 3. Oktober 2008

Aber nur weil Tag der deutschen Einheit ist

Weil die deutsche Einheit ohne die DiVa begangen wird und weil wir 2008 Jahre Freitag feiern, schickt sich die DiVa an und füllt folgenden vom Stammkunden ans schwarze Brett genagelten Fragebogen aus:

Wann bist du heute aufgestanden?
Um 7 Uhr den Wecker gestellt, bis halb 7.30Uhr gekämpft, war ein langer kurzweiliger Abend gestern.

Diamanten oder Perlen?
Keine Ahnung, was bringt beim Pfandleiher am meisten?

Was war der letzte Film, den du im Kino gesehen hast?
Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, den nächsten den ich sehen will weiss ich: Sons of Rambow

Was ist deine liebste Fernsehserie?
CSI in jeglicher Form, die schönen Ärzte und die Männer in Bäumen

Was hast du normalerweise zum Frühstück?
Kaffee und komisches weiches Brötchen mit Rosienen (CHF 4,40 in der Betriebskafete)

Was ist dein zweiter Vorname?
Variabel, von Süsse über Schnepfe bis hin zu *yeah Baby!* ich glaube meine Eltern hatten mal Silja angedacht

Welches Essen magst du überhaupt nicht?
Schweinefleisch geht garnicht, Pilze würde ich gerne mögen, mag ich aber nicht

Was ist deine momentane Lieblings-CD?
Jason Mraz. we sing. we dance, we steal things.

Welches Auto fährst du?
mein Busfahrer fährt Bus, Mein Lockführer Lock und ich wenns sein muss einen Hyundai hybrid irgendwas gemietet

Lieblings-Sandwich?
Alles was man mit Sossen zwischen 2 Brothälften quetschen kann ist mir per Definition sympathisch, es sei denn es beinhaltet Schweinefleisch oder Pilze.

Welchen Charakterzug lehnst du ab? Engstirnigkeit,Unlockerheit, Intoleranz...darf ich jetzt hier nur einen sagen?

Dein Lieblingskleidungsstück? Moment, muss schnell mal meinen 3m Kleiderschrank durchsuchen, bin in 3 Tagen wieder da...so, meine braunen Stiefel im 70er Abba Stil,zählen Schuhe auch?

Wenn du irgendwo auf der Welt hinfliegen könntest? Weg von hier

Lieblings-Kleidermarke? hab ich nicht, kanns selber nicht glauben

Wo willst du dich zur Ruhe setzen? Auf einer Bank, in den Bergen, am Meer egal wo, einfach alt, grau, glücklich und eine alte graue, glückliche faltige Hand halten

An welchen Geburtstag erinnerst Du Dich? An meinen 18ten, bin noch nie so verarscht worden, im positivsten aller Sinne

Welchen Sport schaust du dir am liebsten an? Hallenhalma, ab und zu auch mal Fussball aber nur wenn Figo mit macht

Weitester Ort wo das hier hinschickst? weltweitesweb, mal gucken vielleicht gehts ja bis auf Uszbekistan

Wann ist dein Geburtstag? Jetzt gleich in einer Woche (...liege ich blau wiene Haubitze unterm Tisch)

Bist du ein Morgenmensch oder Nachtmensch?Nachtmenscht siehe hier

Was ist deine Schuhgröße? klitzekleine 37

Haustiere? Benjamin der Baum (strengenommen kein Tier, aber genauso kommunikativ)

Irgendwas Neues, Aufregendes, das du uns unbedingt mitteilen musst? Ich kann aus dem Liegen meine Beine über den Kopf machen und dann einen Rückwärtspurzelbaum, ohne Hände abstützen!

Was wolltest du früher mal werden? Gross... war wohl nix!

Wie geht’s dir heute? Gut, echt gut, hab eine neue Nachttischlampe, geht mir gut!

Was ist deine Lieblingsnascherei? Ohrläppchen

Lieblingsblume? alle die es mit mir aushalten hab ich lieb! Die Blumen!

Auf welchen Tag in deinem Kalender freust du dich schon? Der an dem alles anders bleibt

Was hörst du gerade? Sade

Was hast du als letztes gegessen? Spaghetti mir viel Knoblauch..Küssen anyone?

Wünscht du dir was, wenn du eine Sternschnuppe siehst? Wenn ich eine Sternschnuppe sehe, Kerzen auspuste, Wimpern wegblase, ein Sack Reis in China umfällt...

Wenn du eine Farbe wärst, was wärst du? Schön

Wie ist das Wetter? Ich war heute schon im Schneematsch, reicht das?

Letzte Person, mit der du telefoniert hast? Meinem Ex- Freund, weil der mal wieder im Land und krank ist, also erklältet, der Ex-Freund

Lieblingsgetränk? Alkohol: Bier Alkoholfrei: Kranenburger

Lieblingsrestaurant? Mama

Echte Haarfarbe? Lustig, wurde mir gestern gesagt

Was war als Kind dein Lieblingsspielzeug? Barbie und Ken, die haben Sachen gemacht..lassen wir das

Küssen oder Umarmung? Beides und immerwieder und viel und ganz fest!

Schoko oder Vanille? Zimt

Kaffee oder Tee? Kaffee und Tee

Wann hast du das letzte Mal geweint? Vor 2 Wochen

Was ist unter deinem Bett? Will ich garnicht wissen, Subkulturen wahrscheinlich

Was hast du letzte Nacht gemacht? Die Weltherrschaft erobert

Wovor hast du Angst? Vor Füssen

Süß oder sauer? Ich? Im Moment? Süss natürlich!

Wie viele Schlüssel hast du an deinem Schlüsselbund? keine Ahnung, einer von dem ich nichtmal weiss wo er reinpasst

Wie viele Jahre bist du schon bei deiner jetzigen Firma? 6, aber nicht mehr lange

Liebster Wochentag? Kommt auf den Tag an

In wie vielen Städten hast du schon gelebt?2 Städten, 1 Kleinstadt, ein Sauerland

Findest du schnell Freunde? Freunde so richtige Freunde? Nein, will ich auch garnicht schnell finden

Hast du viele Freunde? Nein aber tolle!

Der Martin meint


Der Martin sagt das sollte man notieren und ausarbeiten: Wenn aus kleinen Ideen, überschäumende Ideen entstehen, man diese bündelt, auf ein Fundament baut, zentriert und auslotet, kann man im Zweifelsfall die Weltherrschaft an sich reissen. Sogar von Bern aus.

Freitag, 26. September 2008

Bilder in meinem Kopf

Na grossartig, da sitze ich in der ohnehin schon völlig gedankenabwendenden Bildungsanstalt, versuche mich nach einigen Wochen Abstinenz auf etwas anderes als meine Libido zu konzentrieren, und dann lese ich in der kleinen Kaffeepause DAS! Danke Herr Winkel, jetzt ist das auch vorbei, und ich kann mich wieder schlechten Gewissens auf das Wesentliche konzentrieren!

Dienstag, 23. September 2008

Auszug aus Nimmerland

Werte Leserschaft, es ist traurig aber wahr, auch eine DiVa ist nicht ohne Zweifel, hardert mit Ihrer Selbst und hinterfragt das Gefragte.
Seid vielen (also gemessen am jugendlichen Alter der Dame) Jahren ist sie Telekommunikatöse und das bis anhin im Grossen und Ganzen mit Überzeugung. Doch nun kitzeln Zweifel am pedikürten Füsschen. Ist es Zeit für eine Veränderung, ist das Gewissen rein und der Spass noch da?
ja, nein, nein! Eindeutig ein nein zu viel dachte sich die DiVa und nahm sich vor, mal darüber zu sinnieren. Da aber Frau Frau ist, und die o.g. nochmal doppelt Frau ist, fluppt das mit dem Nachdenken, aber vorallem das mit dem erstmal Nachdenken nicht immer so wie gedacht.
Ausgangssituation: Zielbeurteilung mit dem Lieblings- Chef
Vorhaben: Mal das gepflegte Mündchen halten und die geplante Veränderung erst ausposaunen wenn zu divaschen Massstäben fertigsiniert.
Endpunkt: Trauriger Lieblings-Chef, rote divasche Augen und die Feststellung, dass es nun heisst die Koffer zu packen und das infantile aber sichere Nimmerland zu verlassen.
Eine die auszog um über den Tellerrand zu blinzeln!

Montag, 22. September 2008

Schubladisierung

Da ich gestern den gesamten Tag vegetierend auf dem Sofa verbracht habe, hatte ich viel Zeit zum nachdenken und Gedanken ablegen. Für einige allerdings wollte sich einfach nicht die passende Schublade finden lassen und die deshalb immernoch auf dem seelischen Beamtenstapel liegen:

Wie gehts? nochmal sorry hat nicht sollen sein! lg
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Ich hab eigentlich schon vorher gemerkt das ich das nicht kann, aber ich war ja auch verwirrt!
+++++++++++++++
ist mir eigentlich extrem egal
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Thorsten
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Warum schlägt in nichts anderes als in mein Modem der Blitz ein
+++++++++++++++
Ich weiss beim Wort Ter(r)asse nie wo ich die zwei r setzen soll
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Du bist manchmal einfach nicht anpassungsfähig
++++++++++++++

Sonntag, 14. September 2008

Dr. Nouse?

Es ist Sonntag, ich bin böse gelaunt und das Wetter ist auch scheisse. Die perfekte Melancholie um sich einen gepflegten Wolf zu bloggen. Und plötzlich, danke lieber Zapping Gott, sprang mir auch das perfekte Thema vor die Zentraleuropäische Nase. Die MTV Video Music Awards und ihre, ich sach ma Prototypen. Fällt eigentlich nur mir auf das die Babes in Hollywood, oder wo die auch immer rumhüpfen, alle die gleiche Nase haben (von den Hintern und Boobs ganz zu schweigen). Ich habe das mal recherchiert und gelesen, dass es da einen Schönheitsmechaniker gibt der denen allen die Nase operiert, und der wär the Godfather of Nosejob (keine Sexuelle Paktik bei der an der Nase gesogen wird, meine Damen, also bitte nicht zu hause nachmachen). Jetzt stellen sich mir da diverse Fragen:

- Wenn der der Godfather of Nosejob ist, warum kann der dann nur eine Art von Nase?

- Oder müssen die so sein, weil die nur so genug Kokain und sonstigen Substanzen aufsaugen können?

- Kriegt der Panik wenn ich hingehe und sage ich möchte eine Nase wie Steffi Graf?

- Und warum reissen sich die Babes in den Haaren wenn eine das gleiche Kleid anhat wie die andere, aber nicht wenn eine die gleiche Nase anhat wie die andere?

Ach ja was mir auch aufgefallen ist: Wer hat eigentlich Britney Spears reinkarniertiert (und was the hell ist das Tu- Wort von Reinkarnation?)? Ich hatte bei "Britney vs. Amy who`s first watching the Radisschen von unten" 2:1 für Brit gewettet, und da taucht die Gute auf und sieht aus wie eine Crackbraut nach erfolgreichem Entzug... ich meine das blühende Leben, und lächelt zahnartzfrauenmässig in die Kamera?!? Scheisse, jetzt muss ich einen Döner zahlen, aber noch ist ja nicht aller Tage Abend, ich schick der glaub mal ein Kilo Koks...bin ja böse heute!

Dienstag, 19. August 2008

Leben B...

Apropos Basel, da kommen mir folgende Ausschnitte aus einem früheren Leben in den Sinn:

um 5 Uhr morgens mit dem Taxi zur Arbeit rasen, weil man schone eine halbe Stunde zu spät ist um das grösste Restaurant im Bahnhof zu öffnen.
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Tu me manque
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Die Tiere im Zolli auf Französich lernen. Ich weiss keins mehr ausser Hippopotamus.
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Von der Missonsstrasse ins Kantonsspital laufen und glauben zu sterben
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Machen Sie das doch in Deutschland, wir haben hier keinen Platz für Sie
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Pizzabacken im Café Central
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Der Strassenmagazinverkäufer von gegenüber der eines Tages einfach nicht mehr da war
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Milchschaum mit Zucker
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Mit der besten Freundin an der Bar abstürzen weil ihr Freund von einer anderen geküsst wurde
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2 Monate ohne Erinnerung
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Tram Nr 11 Richtung St. Louis Grenze
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Tja, ich hab ja gesagt ich bin stärker!

Montag, 18. August 2008

Gedanken einer Frau

Immer wenn ich der Überzeugung bin ich hätte ihn standartgemäss entsorgt, steht er plötzlich wieder da und ist voll umwerfend.. mein alter Sack.

Konversation nach einigen Wochen Stillschweigen:
Sie: Mein Liebesleben ist im Moment zu turbulent, tut mir leid aber dich kann ich jetzt nicht auch noch gebrauchen
Er: Traue mich nicht zu fragen warum dein Liebesleben turbulent ist!
Sie: Warum? wumts dich?
Er: Ich weiss nicht, irgendwie schon.
- Sie hängt das Telefon ab, für noch mehr Wochen Stillschweigen

Wenn ich ins Büro komme, mich mürrisch fühle und alle haben Angst vor mir, heisst das dann ich habe wirklich schlechte Laune?

Wenn er heute nicht sagt das er gestern mit mir ausgehen will, habe ich morgen keine Zeit, und sonst auch nie wieder. Naja zumindest bis er sich ganz schnuggelig und süss entschuldigt!

Sehe ich in diesen Hosen fett aus?

Sehe ich überhaupt fett aus?

Was ziehe ich morgen an?

Habe garnichts zum anziehen, muss shoppen!

Ist premenstruelles Verhalten eigentlich eine anerkannte Krankheit?

Und wenn ja wo kann ich mich dann krankschreiben lassen, Gynäko- oder Psycholog?

Was macht mein Chef wenn er einen monatlich wiederkehrenden Krankenschein bekommt?

Muss rauchen gehen, bin mal wieder mal kopflastig, hoffentlich passt mein Schädel in den Lift.