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Freitag, 6. Februar 2009

Bald schon, schon bald

Dieser Tage ist die DiVa begeistert werte Leserschaft, begeistert wie seiner Zeit es nur Herzblattkanditaten beim Wandeinfahren waren.

Es wird gewerkelt, gestrichen wieder übermalt und wie Wild am grossen *V* geklöppelt.

Und dennoch, schon bald steht es stolz, stilecht und entzückend, der DiVas neues zuhause.

Alle werden Sie mit einziehen, die Lieblingsmenschen, die Lieblingskommentatoren, die Stammkunden, Topfpflanzen und schüchternen Regale. Auch der Plattenladen soll seinen Platz finden, doch der hat sich verschlossen und weigert sich ins Schloss am Eck zu ziehen, doch wir sind überzeugt, werte Leserschaft, auch den Plattenladen werden wir noch locken können.



Im neuen Schloss am Eck wird sie dann gefeiert, die nächste grosse Sause. Sie alle sind herzlich eingeladen sich die Haare schön zu fönen, die Schuhe blitzeblank zu wienern und ihren Frack zu bürsten. Sichern Sie sich früh genug einen Platz auf der Gästeliste, denn es wird unbeschränkt Einlass gewährt.

Also meine Damen und Herren, lassen Sie sich überraschen, schnell kann es geschehn, werden Wunder wirklichkeit, werden Träume wahr!

Damit Sie wissen wohin Sie des Weges geführt werden sehen Sie hier bereits einen kleinen Vorgeschmack:


Freitag, 30. Januar 2009

Püppi: oder eine haarige Angelegenheit

Im Plattenladen geht es zu wie in einem Taubenschlag heute. Pilsener ist von nirgendwo wiedermal eingetorkelt, die Weltmusikregale und der verstaubte CD- Ständer disskutieren ihre neuen Standpunkte aus und die Topfpflanze im hinteren Teil des Chill-Out Sektors weint weil sie immernoch keine Schnittblume ist.

Lotte strickt sich zufrieden aus Ihrem Knäuel und ist langsam wieder als solches zu erkennen, also als Lotte, nicht als Knäuel.

Anique war seit dem verschwinden hinter DEM Vorhang nicht mehr gesehen. Man munkelt sie bereite sich vor, mental und physisch, auf ihr Rendez- Vous, mit den blauen Augen. Die Lockenwickler, die unter DEM Vorhang hervorrollen hat Olpe für sich entdeckt, er kann so ungemein an Papers sparen und wiederverwehrtbar sind sie auch und er trägt zur CO2 Emissionseinsparung bei, sagt er, glauben die anderen.

Während die DiVa die Gedanken der letzten Monate in die Karteireiter einordnet, öffnet sich schwungvoll die Ladentür, der blaue Teppich im Eingang wird rot, und *tadaaaa* eine junge, attraktive Brünette springt in den Laden, strahlt und breitet die Arme aus: *Hier meine Lieben, habt ihr mich wieder*

Die gesammelte Besucherschaft blickt auf, ist verwirrt. *Excusez-moi Madame, kenhen wir vous?* nur Aniques rote Lippen lugen hinter dem Vorhang vor.

*Aber Freunde, ich bins! Püppi! Erkennt ihr mich denn nicht!*
Der DiVa fällt es wie Schuppen von der Forelle Müllerinnen Art.
Da stehtdie blondlanggelockte Püppi mit Kinnkurzen braunen Haaren, so kann Sie also nun wirklich niemand erkennen, ist ja ein ganz anderes Püppi.

Steht ihr aber gut, denkt die DiVa, stand auf und geht in das Spiegelzimmer um sich selbst ein Bild von sich zu machen.
Sie erschreckt, da steht Sie, kinnkurz, brünett, herrausgeputzt wir für ein Rendez-Vous, ein wenig verstrickt und neben sich

Montag, 26. Januar 2009

Der feine Unterschied zwischen zuhören und verstehen

Es ist doch so liebe Leserschaft, Intergeschlechtliche Probleme beruhen entweder auf der Indifferenz zwischen verliebtvögeln und *fürmichtistesirgendwiemehralsdas* oder auf Missverständnissen. Manch schlauer Wissenschaftler will herausgefunden haben, dass hier der Hund in der Kommunikation zwischen den Geschlechtern begraben liegt. Denn offensichtlich schleudern die Damen der Gesellschaft mit bis zu 7000 Wörtern täglich um sich, während sich Herren mit läppischen 2000 begnügen.

Nun mag manch einer behaupten dass das männliche Geschlecht während des femininen Wortgeschwaders abschweift, sich ganz der Vorstellung eines fahrbaren Rasenmäher oder einer sich selbst reinigenden Katalogrussin widmet, doch, werte Leserschaft, die DiVa behauptet, dem ist nicht so. Männer hören zu, und jeder der anderer Meinung ist ist Giulia Siegel.

Leider heisst zuhören nicht immer gleich verstehen, und da dem geschätzten Gegengeschlecht täglich nur läppische 2000 Wörter zur Verfügung stehen, reicht es oft nicht für ein "Wie meinst du?"

Jahre der Forschung und des wörterzählens eröffneten der DiVa folgenden Herrenwörterschlüssel:


Ausgenommen sind hier natürlich die 5 Tage in denen zu beliebiger Tageszeit zusätzlich um Korpulation in irgendeiner Form gebeten werden muss. Diese werden vom jeweiligen Jahresvorrat vorbezogen, ohne Aussicht auf Kompensation versteht sich.

Verteilung der hier aufgezeigten Anzahl Worte ist im Einzelfall natürlich variierend, schliesslich muss zuhause beim Gespräche eingespart werden, wenn der Stammkneipenwirt frei hat und die Stellvertretung den Fingerzeig zum Bestellen des zweiten Herrengedeckes schlichtweg nicht verstehen will, oder man der Sekretärin erklären muss dass die neue Auslegeware unter dem Schreibtisch nunmal die Knie wundscheuert.

Samstag, 3. Januar 2009

Wer bin ich?

Meine werte Leserschaft, herzlich willkommen im diVaischen 2009. Und da Jahresrückblicke aber sowas von 2008 sind, gibt sich die Dame mit sowas garnicht erst ab.

Doch das neue Jahr, mamamia, wenn das hält was es verspricht, dann kann sich das Alte aber mal sowas von warm anziehen.

In den letzten 2 Tagen war sie wahlweise, Madonna, Stefan Raab und Costa Cordalis. Hat mit dem Karl Moik, Pablo Picasso sowie dem Räuber Hotzenplotz Rum getrunken, und den schwarzen Peter für sich wieder entdeckt.

Sie musste lernen, dass frei sein heisst Geliebtes hinter sich zu lassen, dass Skifahren einfacher ist als Snowboarden und dass Familie und Freunde halten wenn Halt fehlt, immer wieder ohne Fragen.

Ausserdem hat sie entschlossen nochmal 8 Jahre zurückzugehen, um weiter zu kommen, und überhaupt, gross werden wird sie tatsächlich nie, da kann sie sich noch so lange wie Lotte auf den Misthaufen stellen, bei Regen versteht sich. Erwachsen vorerst auch nicht und nichtmal die DiVA kann bremsen und gleichzeitig den Fuss auf dem Gast haben.

Und das in 3 Tagen, na wenn das mal keine reife, ach nein, unreife Leistung ist, und die beste Vorraussetzung noch einige Jahre klein zu bleiben.

Ach ja, und auch hier geht`s jetzt aber bald mal sowas von Rund, der worldst sickest Wilddesigner kommt mir neuen Kleiderschrankvorschlägen und die nächste Sause ist auch schon in Planung, schliesslich ist das Diplom zur Eventtusse im Handtäschchen, aber mit links.

Es freut sich auf ein Jahr mit der hochgeschätzten Leserschaft

Ihre DiVa

PS.: Bevor Sie Fragen, den ersten und zweiten Tag des Jahres, verbrachte die Dame im Beauty Ford Center.

Montag, 29. Dezember 2008

Die Geschichte von der Ballkönigin

Es war einmal ein Mädchen, das schönste Mädchen des ganzen Dorfes. Goldenes Haar, blaue Augen, unglaublich wie dich diese Augen anblitzen konnten. Sie war Ballkönigin und konnte kochen wie Ihre Mutter.

Jeder Mann ob jung ob alt, arm oder reich umgarnte sie, doch sie, sie liebte den Nachbarsjungen, der im Süsswarenladen arbeitete.
Sie versprachen ihr die Sterne vom Himmel, ihr Reichtum und ein sorgenfreies Leben bieten, das schönste Mädchen der Stadt blieb bei ihrem Nachbarsjungen der im Süsswarenladen arbeitete.

Im Frühling wollte er sie heiraten und er sparte all sein Geld für den Ring, doch dann kam ein Talentsucher aus der Stadt und führte Sie aus. Die Stadt schien mehr zu bieten, so verliess sie ihren Nachbarsjungen der im Süsswarenladen arbeitete.

Innerhalb kürzester Zeit wurde sie ein Star, hatte ein wunderschönes Haus, hochglanzpolierte Autos, einen Pool und einen weissgetünchten Zaun um Ihren golfplatzgepflegten Garten. 
Doch sie vermisste ihr altes kleines Heimatdorf, alle Welt schien ihr zu Füssen zu liegen, jedermann abgesehen vom Nachbarsjungen, der im Süsswarenladen arbeitete.

Dann, eines Tages verkaufte Sie Ihr Haus, ihre hochglanzpolierten Autos, ihren Pool, den weissgetünchten Zaun und den golfplatzgepflegten Garten, gab ihren ganzen Reichtum und Ruhm auf und nahm den nächsten Zug in ihr altes Heimatdorf. 
Was soll ich noch sagen, sie kam zurück, zurück in die Arme des Nachbarsjungen der im Süsswarenladen arbeitete. 

Nun, wie die Geschichte weiterging, ob sie nicht gestorben sind und heute noch leben, hört ihr im Süsswarenladen.

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Sippenweihnacht

Die DiVa ist sich sicher, seit Sie das 15 Lebensjahr vor, naja sagen wir mal, 5Jahren hinter sich gelassen hat, hat das Weihnachtsfest an Bedeutung verloren.
Exzessiv pubertär, war es exzessiv uncool in der Kirche zu sitzen um anschliessend der gesammelten älteren Sippe beim sich betrinken zu zu gucken, was dieselbige nicht wusste, sie hätte sie schon damals unter den Tisch getrunken.
Jetzt mit zarten über 20, ist die divasche Stimmung so unstet wie Christoph Daums Kokainkonsum.
Es ist herrlich, die Familie tischt schönste, edelste und feinste Gaumenschmäuse auf, vom Wein, Weib und Gesang ganz zu schweigen.
Endlich kann man sich mit der Frau Mama in trauter Einigkeit betrinken, der Herr Papa erfährt nach dem dritten Grappa was den unsäglichen Atta-Fleck (- im Ursprung Rotwein- Guacamole Mischung von Kai Bachner aus der 9ten) versursacht hat.
*Jaja, Papa, das war die erste und einzige illegale Party die ich veranstaltet habe. Lass den Sessel da stehen wo er seit 15 Jahren steht, bitte!*
Und wer will nicht mal mit seinem Bruder zwei Stunden über Analverkehr reden.
*tief ausatmen, einmal kräftig husten und an was schönes, entspannendes denken!*
All diese Dinge machen Weihnachten jenseits der Volljährigkeit wieder zelebrationswürdig.
Und dennoch wenn, beim 2ten Weihnachtstag- Kaffee die Castrop-Rauxeler Sippe darüber siniert warum die Dame denn noch keine Kleinstmenschen geworfen hat, geschweige denn verheiratet ist und zu allem Überfluss auch noch alleinstehend und immernoch studierend ist, helfen oft nur noch viel Geduld, Arroganz , Stolz, Kellergeister und die im richtigen Moment aus dem Hinterhalt platzierten Fragen: Du, wie lebt es sich eigentlich so mit Hartz IV? Wie schaffst du das nur den ganzen Tag zuhause mit den Kindern? Ist der Kevin- Jason eigentlich zuhause auch so ein Wilder?

In diesem Sinne, fröhliche Weihnachten und schickt mir Karten in die Betty Ford Klinik.

Montag, 15. Dezember 2008

Der DiVas neuer Kleiderschrank: Klappe die 1ste

Meine werte Leserschaft, Ihre Meinung ist mir wichtig ( also am Ende entscheidet sowieso das Ego, aber man ist ja umsichtig).

The world sickest Webdesigner Herr Wild hat sich nach einer bierseeligen Kreativphase hinter die ersten diVaischen Logogehversüche gemacht, und sie meine lieben LeserInnen, dürfen jetzt Ihren höchstpersönlichen Senf dazugeben.

Hier das Feedbackreglement:
- seien Sie nett

-wählen Sie Logo 2
- seien Sie nett

Urheber von Kommentaren die diesen Regeln wiedersprechen werden umgehend mit Roy Blacks und Peter Alexanders Weihnachtsshow in der Endlosschleife gequält.
Also:

seien Sie nett:


Donnerstag, 11. Dezember 2008

Von Strapsen, Schuhen und Schwangerschaften bei Minderjährigen

Die DiVa ist im Stress, und zwar über beide Ohren.
Wieviele Gedanken man sich auch vor Weihnachten so machen muss:

Da ist zum einen die quälende Frage, welche Schuhe ziehe ich nur an. Im Sommer ist der Fall klar.

Geschäftsmeeting:
Pumps in jeglicher Form sehen zu Anzug, Deux Pieces und Strapsen gleichermassen gut aus.

Problematik im Winter:
Ersteres gibt kalte, schneebeflotschte Füsse und die werden bei AutoheizungvollepulleaufdieFüsse- Trocknung hässlich fleckig, die Füsse.
weitere zwei auch fallen weg, denn unter Deux Pieces zeichnen sich Wollkompaktunterhosen böse ab, und Strapse machen Blasenentzündung, aber mit Anlauf.

Freizeit: FlipFlops, Ballerinas oder Turnschuhe, klarer Fall.

Problematik im Winter:
FlipFlops die Wollstrumpfhosen am grossen Zeh spreizen sehen beschissener aus als Madonnas Frontzähne in einem FlipFlop.
Ballerinas reihen sich in der Problematik direkt hinter den Pumps zum Anzug ein.
Turnschuhe, ja gut, aber Turnschuhe gehören einfach nicht an DiVas Füsse.

Da gibts dann halt nur eins Winterstiefel, zu allem und jedem.
Doch machen die einem, die 15-jährigen Pimkioben-Orsayunten- SpeckringinderMitte Trägerinnen mit präziser Boshaftigkeit, madig. Warum müssen die Ihre dicken Beinchen in dünne Höschen quetschen und unter Anwendung von Lastkränen auch noch die Hosen in die Stiefel stecken?

Dicke Beinchen meine lieben Nachwuchsfrauen, wirken, wenn die Hose über den Stiefeln ist, gleich viel schlanker, und Hüftspeck, Schätzekens, ist wesentlich unauffälliger wenn er abgedeckt ist.*
*Woher der kommt erläutere ich jetzt nicht, das wissen wir ja mittlerweile, wir, die offensichtlich nicht.

Ach und wenn es keine Umstände bereitet, lest mehr Doktor Sommer, Schwangerschaften mit 13 lassen sich verhindern, unglaublich aber wahr.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Von falschen Drehungen und Vaterschaftstests

Die DiVa sitzt verdreht auf der Yogamatte, ist innerlich extrem *ohm* und gemein:

Yogalehrerin Ihr: *Du drehst immer in die falsche Richtung, das machen sonst nur
Schwangere, bist du schwanger?*

DiVa denkt gemein: *Schwangerschaftstest gibts in der Apotheke, Vaterschaftstest bei Britt*

Sie: *Ich wüsste nicht von wem*

DiVa denkt gemein: *Siehste wusst ichs doch, Yogaschlampe*

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Auszug aus Nimmerland II


Die DiVa läuft durch die Welt und verliert Dinge, am laufenden Band. Nein, eigentlich verliert Sie die Dinge nicht am laufenden Band, dann wüsste Sie ja wo sie verloren gegangen sind, die Dinge, am laufenden Band nämlich.

Bei manchen Dingen weiss Sie es aber dennoch:

rote Mütze (unfreiwilliges Geschenk eines Spielgefährten): Irgendwo auf dem Weg im Zug

Brille (Fielmann, was sonst): Bei Bond, James Bond, unterm Sessel

blingbling Ohrring: Irgendwo im Ausschnitt
(Anm. d. Red.: Wiedergefunden auf dem Telekommunikatösen Büroboden)

rechter oder linker Handschuh: erneut irgendwo auf dem Weg im Zug

Unschuld: auf dem Futon (ganz oben auf der to-do List in den 90ern)

Unschuld II: Im Kur und Allergiezentrum Norderney

Glauben das Eltern nur x (x=Anzahl Kinder) Mal Sex haben: 1993 im elterlichen Wohnzimmer

Glauben an den Weihnachtsmann: Im Zimmer meines Bruders 1985

Glauben an das Christkind: letzte Woche Samstag auf dem Weihnachtsmarkt

Ausserdem verliert Sie wo Sie geht und steht lange blonde Haare, was abstellgegleiste Frauen und Freundinnen gern zum doppelten Axel mit dreifach Flip veranlasst.

Quintessenz: Zugfahren im Winter ist schlecht für Kopf und Hände, Futons waren die folgenschwerste Erfindung der 90er.

Montag, 10. November 2008

Von Doppeldildos und Schnitzwerkzeugen

Geschätzte Leserschaft, heute haben Sie eine tiefe Schmerzgrenze was Pornographitäten anbelangt, dass spüre ich. Daher eine kleine, nein, offensichtlich zu grosse Anekdote aus dem Leben DiVa 1.0.

Hauptpersonen: Die Lieblingslesbe, die Lieblingsmilchtrinkerin und die DiVa herself.

Man studierte elitär as possible in der Schweiz, was für die DiVa den frühen Auszug aus dem obersauerländischen Dorf bedeutet. Vom Kaff in die Schweizer Kleinstadt, machte sie zum Perpetuum Mobile. Man bedenke, dass nun ein Einkaufszentrum mit Sex- Shop im Umkreis von 15 Min Fahrt lagen. Schliesslich konnte man noch bei den Erzeugern heimisch nicht fragen: *Mama, fährst du mich mal in den nächsten Beate Uhse? Mit dem Bus dauert das so lang, und du weisst ja mein Vibrator surrt so laut!*

Wir studierten also bereits 3 friedliche Jahre vor uns hin, knallten uns regelmässig mit Herrn Meiers Gewürzmischungen die Waffel zu und zumindest die Lieblingslesbe und ich konnten sich regelmässig beim Korpulieren mit unregelmässigen SpielgefährtInnen zuhören, da unsere Betten Pappwand an Pappwand im hellhörigsten Studentenwohnheim standen. Die Lieblingsmilchtrinkerin und Ihren Lieblingsehemann haben wir all die Jahre nie gehört, was nach eigenen Aussagen an der Entfernung zwischen Bett und Wand lag. Luft soll ja bekanntlich unheimlich gut isolieren.

Die Lieblingslesbe kam nun eines schönen, sehr gelangweilten Tages in das divasche Zimmer gestürzt, fuchtelte wild mit den Armen und stammelte etwas von neuer Freundin, super im Bett! Weitere wirre Worte endeten im Ausruf: *Wir müssen in Sex- Shop! Heute! Zieht euch Jacken an!*
Lieblingsmilchtrinkerin und DiVa zuckten mit den Schultern, die eine Single mit gesteigerter Libido, die andere auf der Suche nach neuen Ideen für das voreheliche Lakentennis.
Wir machten uns nicht mal die Mühe unsere Jacken zu suchen und stürmten los.

Angekommen wurde beäugt, begutachtet, bewertet. Man war und ist sich einig, dass Vibratoren nicht die Form von stocksenilen Delphinen oder Maulwürfen haben sollten. Es gibt nur eine Art von Säugetier die mich befriedigen darf, und das hat im Optimalfall weder Fell noch Schuppen.
Nach gefühlten 3 Tagen kroch die Lieblingslesbe breit grinsend zwischen den Regalen hervor, in der Hand einen Doppeldildo, in dunkelviolet, mit Waldbeergeruch und in riesig.
*DAS* rief sie freudestrahlend *DAS ist es!*
Wir enthielten uns jeden Kommentars, schliesslich wird eine Frau die auf die 30 zugaloppiert über ihr Fassungsvermögen Bescheid wissen.

Am darauffolgenden Wochenende sass uns eine sichtlich erschöpfte Lieblingslesbe gegenüber, wir kommentierten stillschweigend.

Weitere Tage zogen ins Land und es war Zeit für den wöchentlichen Serien, Pizza und Bier Abend. Lieblingsmilchtrinkerin und Madame DiVa machten sich auf ins Fumoir der Lieblingslebe, klopften an, traten ein und trauten Augen und Nase nicht.
Auf dem Boden sass zusammengekauert die Dildooptimistin, in der Hand ein IKEA- Brotmesser, im Mundwinkel eine Gauloise, im Blick den überdehnten Wahnsinn. Der Kunstfaserteppich (Der der so gemein Knie aufschubbelt, aber das ist ein anderes Thema) übersäht mit 10 Zentimeter langen und 2 Zentimeter breiten violetten Wabbel-latex-waldbeer-gummi-dildostreifen.
Sie stammelte wirre Worte: *der ist zu dick, der tut weh aber der war teuer, das krieg ich hin!*
Die Damen verbrachten den Rest des Abends damit Wabbel-latex-waldbeer-gummi-dildostreifen rum zu flitschen, während die Phallusschnitzerin mit einem Feuerzeug die Kanten glättete.

Viele Jahre später kam ein Anruf aus dem Hause Lieblingslesbe: *Ich find das Waldbeerteil nicht mehr! Das muss irgendwo bei Papa aufm Dachboden in den Umzugskisten sein!
Nochmehr Jahre später kam eine SMS vom Lieblingslesben-Papa: *Haben gerade den Dachboden ausgemistet, aus einer deiner Kisten riecht es nach Hubba Bubba, soll ich mal gucken was da drin ist?
Sie verneinte und schwor sich, sehr bald mal wieder zuhause vorbei zu schauen.

Mittwoch, 5. November 2008

Aus dem Leben einer Telekommunikatöse III

Telefonat mit einer Kundin am viel zu frühen heutigen Morgen:

Sie: Warten Sie bitte schnell Frau Telekommunikatöse, ich muss...moment
(zu jemand anderen im Raum) jaja, Herr XY, setzen Sie sich doch noch schnell und trinken einen Kaffee!
Oder gucken sich doch mal den Garten an!
Telekommunikatöse: Was sie schicken Ihre Termine den Garten angucken, Frau Kundin?!
Kurze Denkpause
Beide: Schallendes Gelächter

Ende der Geschichte: Herr XY ist Gärtner von Beruf. In diesem Zusammenhang macht Frau Kundins Satz doch gleich viel mehr Sinn.

Freitag, 31. Oktober 2008

Plattenladen: die Wiedereröffnung

Es sah schlimm aus, wirklich, unser kleiner Laden war nicht wieder zu erkennen, Zuckerwattebowle an den Wänden, ein verwirrt gestreiftes Sofa, verängstigte Ladenschlüssel und rattige Topfpflanzen. Nun, wir haben wochenlang renoviert, gestrichen, gespachtelt und Klicklaminat verlegt. Und jetzt erstrahlt im schönsten Glanz, der neue Plattenladen! Nun, sollte er wenigsten, leider haben wir Olpe und Pilsener mit der Renovierung beauftragt und als die DiVa nach einigen Tagen den Ladenschlüssel hinter der Zimmerpflanze hervorgelocken konnte, lagen die zwei Herren verstreut zwischen den Blockflötenarien- und Tubasymphonieregalen. Doch die DiVa wär nicht DiVa wenn sie nicht elfengleich über die zwei drüberstolperte und weitermacht wie bis anhin nur besser.

Darum gibts heute neues vom Plattenladen. Darum und weil Die Dame noch überlegt wie sie die unglaublich verdorbene Sexszene aus der Marronigeschichte so verfasst, dass Ihr die zartbeseiteten Leser nicht wegkippen.

Während Die Plattenladen-CEOin so überlegte sie Olpe und Pilsener am besten in die Dekoration einbaut (es ist utopisch zu glauben, dass die zwei sich in den nächsten 3-6 Wochen bewegen würden), stürzte Püppi durch die Tür: ENDLICH ist hier wieder offen! Das muss N Wunder sein!
Dass daher gesagte püppische Aussagen den Rio Reiser Nerv kitzlen ist neu, aber gut.

Darum heute fürs Wochenende: Ton Steine Scherben: Lass uns N Wunder sein

Dienstag, 21. Oktober 2008

Von Marroni, Brennholz und wahrer, nein echter Männlichkeit (1)

Die liebe Leserschaft schreit nach Sex und Holz, also gibt ihr die DiVa Sex und Holz!

Ausgangslage: Post- it der Nachbarn des neuen frischgebackenen Spielgefährten: Du hast Feuer, wir haben Marroni! Fragezeichen über dem blonden Köpfchen der DiVa, glänzende Augen beim Spielgefährten. *Wir braten Marroni, heute, im Kamin! Wir müssen nur noch Holz sammeln, los!*

Für 200m brauchte man gepflegte 2 Stunden, da auf dem Weg noch eine Kunstgallerie lag, in der der neue frischgebackene Spielgefährte ein Bild so gut wie erstand, oder zumindest jeden Tag daran denkt es zu erstehen. Ausserdem bekam die DiVa trotz charmantester Augenklimperattacke von einem 345 Jahre altem Bauern einen Korb, als Sie ihm Kaminholz abschwatzen wollte. Ausrede des taueklöppelnden Mannes, der vor einem Stapel schönsten Kaminholzes sass: Er habe kein Holz. Sollten sie in Kürze handgestrickte Wollsocken aus echtem Berner Wollschaf brauchen, kommen Sie am divaschen Verkaufsstand vor dem Haus des alten Mannes an der Aare vorbei, und stören Sie sich bitte nicht an den toten Schafen, und dem weinenden alten taueklöppelnden Mann vor dem Holzstapel.

Also machte machte man sich *Cast-Away* mässig auf den Weg Holz zu suchen. Die DiVa, naiv as can be, zeigte freudestrahlend auf jeden kleinen Ast, und wurde jedesmal vom Waldschrat mitleidig bekopfschüttelt.
Dann plötzlich, als hätte ihn der Blitz getroffen blieb der neue frischgebackene Spielgefährte stehen. Blickte gen Baumkronen, und freute sich wie ein kleiner neuer frischgebackener Spielgefährte. Die DiVa hörte nur noch folgende Worte: *JETZT, meine liebste, mach ich mal aber was sowas von Männliches!* Das Testosteron flog durch die Luft, als der Guteste Anlauf nahm, den Absatz zum Baum seines Vertrauens hochhechtete um sich in einem anderen entwurzelten Baum (jawohl ein gesamter, wenn auch junger Baum) festzubeissen. Wie ein Terrier am Hosenbein des Postboten zerrte, riss und hebelte der Liebste an dem Holz.

Endergebnis: der Baum lag auf dem Gehweg und passte augenscheinlich mit seiner Länge von 3Metern in den für das Brennholz vorgesehenen Rucksack. Aber Mann ist Mann und muss Feuer machen, darum wurde auf dem Baum rumgesprungen wie Roggo auf Jenna und tatsächlich, 5 Holzscheite wurden ergattert. Das ganze sah ja auch wirlich sexy aus, bis zu den 5 Holzscheiten, da brach die DiVa in so schallendes Gelächter aus, dass der Rückweg, schweigend (lachend) ganze 45 Minuten dauerte.
Tbc. (der Sex kommt noch, bestimmt)

Montag, 20. Oktober 2008

Die DiVa braucht einen Krisenstab

Es ist soweit, meine liebe Leserschaft, die DiVa ist deinspiriert, blockiert, entkreativiert. Es ist als hätte ihr jemand alle Wörter aus den Fingern gesaugt. Wenn ich Schriftsteller wär, und hiermit meinen Lebensunterhalt verdienen müsste, dann wären jetzt Ravioli aus Dosen angesagt, schlimmsten, aber nur allerschlimmstenfalls könnte ich noch ein paar Schuhe und Kleider veräusssern. Wach auf DiVa, wach auf, alle Schuhe sind noch da, aber die Schreibblockade bleibt.
Liebe Leserschaft, helfen Sie mir! Was kann man in einem solchen Fall unternehmen?

Freitag, 17. Oktober 2008

Die DiVa trainiert

Zwischen mir und ihm geht es stetig bergab, zwischen ihm und mir konstant bergauf. Wenn das so weiter geht melde ich mich zur Bergetappe der Tour de France an.
Aber nur für runter und ohne EPO, wenn man so überhaupt noch mitmachen darf.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Erkenntnisse, Probleme, Lösung...neue Probleme

Heute meine werte Leserschaft traf es mich wie der Schlag, in Form eines schwarzen Lederstiefels der aus meinem Schuhschrank direkt mit dem Absatz auf meinen grossen Onkel (der erste Zeh am Fuss der eh schon zu gross und zu hässlich ist) fiel.
Ich gestehe, Ich Ihre DiVa, habe komplettestens den Überblick über

a.) meinen Kleiderschrank (3m lang, Sie erinnern sich?)
b.) meinen Schuhschrank
c.) meinen Jackenschrank
verloren.

Es ist ja nicht so das ich ein Messi-Leben führen würde, und ich habe auch vor nicht allzu langer Zeit (..nach mehreren Therapiesitzungen) akzeptiert das ich in die Jean von vor 8 Jahren nie mehr reinpassen werde. Trotzdem haben die Schränke a.)-c.) ein Eigenleben entwickelt und platzen aus allen Nähten. Soviel zur Erkenntnis und dem Problem. Schrank zu voll, kein Platz mehr, gut erkannt!

Desweiteren traf mich in Form eines FlipFlops den ich seit 3 Jahren nicht mehr gesehen habe, die Lösung.

Logisch: Ich brauche mehr Schränke!

Ein Blick durch mein rosa-grüngestreiftes 2-Zimmerschloss förderte ein weiteres Problem zu Tage: Der passt nirgendswo hin, der Schrank.

An der Lösung arbeite ich noch, ein erster Ansatz: Wer braucht schon ein Bett wenn er einen 4ten Kleiderschrank haben kann?

Weitere Ideen liebe Leserschaft?
Ach, bitte machen Sie keine Vorschläge wie, *Misten Sie aus liebe DiVa* oder *kaufen Sie weniger Kleider, liebe DiVa.*
Wir wollen doch realistisch bleiben.

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Tussi as can be II

Nach einigen Tagen der Melancholie, des schlechten Wetters und der deutschen Tristesse, beschloss die Dame das es Zeit ist die Dinge beim Schopf zu packen. So machte sie sich um viel zu früh 9 Uhr auf den Weg zum pampern. Waschen, legen, Spitzenschneiden, Augenzupfen, Kopfkraulen und über Stuss stussen, alles zusammen zum Preis von 33 Euros! Kein Wunder haben wir eine Finanzkrise, bei den Frisörpreisen.
("Kleiner Einschub: Gerade gerhört, die Ärtze, bekommen die EinsLive Krone für Ihr Lebenswerk, die DiVa nickt ab und ist zufrieden!")
Anyway, Sie machte Sich also Tussi as can be im roten Cabrio auf den Weg vom Land in die nordrheinwestfälische Kleinstadt.
2 Stunden später: Haare schön, DiVa schön, alles schön, bis auf die Kleinstadt. Ein erneutes Mal war klar, Kofferpacken vor langer Zeit war die beste Medizin, nur die Frisörin, die würde sie gerne mitnehmen, im Handgepäck, wenn möglich.
Nebenbei bemerkt, ein Frisörbesuch macht mindestens 2 Jahre jünger, in Anbetracht der Tatsache dass sie übermorgen ein Jahr älter wird, sich aber im Moment wie 16 fühlt, wie alt ist sie dann am Montag?

Freitag, 3. Oktober 2008

Aber nur weil Tag der deutschen Einheit ist

Weil die deutsche Einheit ohne die DiVa begangen wird und weil wir 2008 Jahre Freitag feiern, schickt sich die DiVa an und füllt folgenden vom Stammkunden ans schwarze Brett genagelten Fragebogen aus:

Wann bist du heute aufgestanden?
Um 7 Uhr den Wecker gestellt, bis halb 7.30Uhr gekämpft, war ein langer kurzweiliger Abend gestern.

Diamanten oder Perlen?
Keine Ahnung, was bringt beim Pfandleiher am meisten?

Was war der letzte Film, den du im Kino gesehen hast?
Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, den nächsten den ich sehen will weiss ich: Sons of Rambow

Was ist deine liebste Fernsehserie?
CSI in jeglicher Form, die schönen Ärzte und die Männer in Bäumen

Was hast du normalerweise zum Frühstück?
Kaffee und komisches weiches Brötchen mit Rosienen (CHF 4,40 in der Betriebskafete)

Was ist dein zweiter Vorname?
Variabel, von Süsse über Schnepfe bis hin zu *yeah Baby!* ich glaube meine Eltern hatten mal Silja angedacht

Welches Essen magst du überhaupt nicht?
Schweinefleisch geht garnicht, Pilze würde ich gerne mögen, mag ich aber nicht

Was ist deine momentane Lieblings-CD?
Jason Mraz. we sing. we dance, we steal things.

Welches Auto fährst du?
mein Busfahrer fährt Bus, Mein Lockführer Lock und ich wenns sein muss einen Hyundai hybrid irgendwas gemietet

Lieblings-Sandwich?
Alles was man mit Sossen zwischen 2 Brothälften quetschen kann ist mir per Definition sympathisch, es sei denn es beinhaltet Schweinefleisch oder Pilze.

Welchen Charakterzug lehnst du ab? Engstirnigkeit,Unlockerheit, Intoleranz...darf ich jetzt hier nur einen sagen?

Dein Lieblingskleidungsstück? Moment, muss schnell mal meinen 3m Kleiderschrank durchsuchen, bin in 3 Tagen wieder da...so, meine braunen Stiefel im 70er Abba Stil,zählen Schuhe auch?

Wenn du irgendwo auf der Welt hinfliegen könntest? Weg von hier

Lieblings-Kleidermarke? hab ich nicht, kanns selber nicht glauben

Wo willst du dich zur Ruhe setzen? Auf einer Bank, in den Bergen, am Meer egal wo, einfach alt, grau, glücklich und eine alte graue, glückliche faltige Hand halten

An welchen Geburtstag erinnerst Du Dich? An meinen 18ten, bin noch nie so verarscht worden, im positivsten aller Sinne

Welchen Sport schaust du dir am liebsten an? Hallenhalma, ab und zu auch mal Fussball aber nur wenn Figo mit macht

Weitester Ort wo das hier hinschickst? weltweitesweb, mal gucken vielleicht gehts ja bis auf Uszbekistan

Wann ist dein Geburtstag? Jetzt gleich in einer Woche (...liege ich blau wiene Haubitze unterm Tisch)

Bist du ein Morgenmensch oder Nachtmensch?Nachtmenscht siehe hier

Was ist deine Schuhgröße? klitzekleine 37

Haustiere? Benjamin der Baum (strengenommen kein Tier, aber genauso kommunikativ)

Irgendwas Neues, Aufregendes, das du uns unbedingt mitteilen musst? Ich kann aus dem Liegen meine Beine über den Kopf machen und dann einen Rückwärtspurzelbaum, ohne Hände abstützen!

Was wolltest du früher mal werden? Gross... war wohl nix!

Wie geht’s dir heute? Gut, echt gut, hab eine neue Nachttischlampe, geht mir gut!

Was ist deine Lieblingsnascherei? Ohrläppchen

Lieblingsblume? alle die es mit mir aushalten hab ich lieb! Die Blumen!

Auf welchen Tag in deinem Kalender freust du dich schon? Der an dem alles anders bleibt

Was hörst du gerade? Sade

Was hast du als letztes gegessen? Spaghetti mir viel Knoblauch..Küssen anyone?

Wünscht du dir was, wenn du eine Sternschnuppe siehst? Wenn ich eine Sternschnuppe sehe, Kerzen auspuste, Wimpern wegblase, ein Sack Reis in China umfällt...

Wenn du eine Farbe wärst, was wärst du? Schön

Wie ist das Wetter? Ich war heute schon im Schneematsch, reicht das?

Letzte Person, mit der du telefoniert hast? Meinem Ex- Freund, weil der mal wieder im Land und krank ist, also erklältet, der Ex-Freund

Lieblingsgetränk? Alkohol: Bier Alkoholfrei: Kranenburger

Lieblingsrestaurant? Mama

Echte Haarfarbe? Lustig, wurde mir gestern gesagt

Was war als Kind dein Lieblingsspielzeug? Barbie und Ken, die haben Sachen gemacht..lassen wir das

Küssen oder Umarmung? Beides und immerwieder und viel und ganz fest!

Schoko oder Vanille? Zimt

Kaffee oder Tee? Kaffee und Tee

Wann hast du das letzte Mal geweint? Vor 2 Wochen

Was ist unter deinem Bett? Will ich garnicht wissen, Subkulturen wahrscheinlich

Was hast du letzte Nacht gemacht? Die Weltherrschaft erobert

Wovor hast du Angst? Vor Füssen

Süß oder sauer? Ich? Im Moment? Süss natürlich!

Wie viele Schlüssel hast du an deinem Schlüsselbund? keine Ahnung, einer von dem ich nichtmal weiss wo er reinpasst

Wie viele Jahre bist du schon bei deiner jetzigen Firma? 6, aber nicht mehr lange

Liebster Wochentag? Kommt auf den Tag an

In wie vielen Städten hast du schon gelebt?2 Städten, 1 Kleinstadt, ein Sauerland

Findest du schnell Freunde? Freunde so richtige Freunde? Nein, will ich auch garnicht schnell finden

Hast du viele Freunde? Nein aber tolle!

Samstag, 27. September 2008

Mama, darf ich vorstellen, deine neue Schwiegertocher

Heute rief mich Mama an. Mama ruft mich immermal wieder immermal wieder gern an, um a.) Mir zu erzählen welche meiner ehemaligen Klassenkameradinnen schwanger, verheiratet oder auch gern wieder geschieden sind, b.) Ihrem Frust 30Min lautstark Luft zu machen und dann ohne, dass meine Meinung von Belang wäre, aufzulegen oder c.) Mich zu fragen was ich denn so mache. Nun sagen Sie zu Recht, dass Gespräch c.) mit Sicherheit das angenehmste sein sollte. Weit, weit gefehlt, liebe Leserschaft! Wenn meine Mutter mich fragt was ich so mache, dann heisst das übersetzt: Sag schon, dass du endlich einen Mann gefunden hast, der dich heiratet und dir Kinder macht (ob ich will oder nicht wird gepflegt ignoriert)! Ich erzähle stets aus dem Leben der (noch) Telekommunikatöse, von den Lieblings- Menschen und versuche das Gespräch irgendwie so zu lenken das sie von ehemaligen Klassenkameradinnen erzählt oder sich 30Min aufregt. Doch meine Mutter ist wie ein kniehoher Terrier (sie ist in echt nicht viel grösser) wenn die Gute sich mal festgebissen hat, bilden sich Wiederhacken an den Zähnen.
Und seid Kurzem hat sie ein neues Finish, die letzten 2,5 (0.5 weil ich beim Anfang der letzten "WAS, du bist immernoch Single?!?" Disskusion die Einfahrt in einen Tunnel vorgetäuscht habe) beendete meine Mutter mit den Worten: "aber nicht, dass du mir aufs andere Ufer wechselst? Hier nix mit Frauen und so, ne!?"
Ich überlege mir das jetzt ernsthaft, nicht aus Verzweiflung oder Enttäuschung, sondern einfach um zu gucken was Mama dazu sagen würde, dass wär ja mal lustig.
Schön geht es nächste Woche in die alte Heimat zu Muddern. Mal gucken vielleicht nehme ich ja eine meiner Lieblingslesben mit und stelle sie ihren neuen Schwiegereltern vor. Hat eine von euch Zeit ab nächsten Sonntag?